Amitosis in the Epithelium Lining the Oral Cavity of the Cat, Guinea-Pig and Mouse

Authors

  • Einar Hals The Anatomical Department of Norges Tannlægehøgskole, Oslo, Norway

DOI:

https://doi.org/10.3109/00016354009044313

Abstract

Zusammenfassung

1. Die Zahl der Amitosen bzw. zweikernigen Zellen scheint im Gaumenepithel der voll entwickelten Maus der Verhornungsgrad direkt proportional zu sein.

2. Abgesehen von dem Bpithel der Meerschweinchenembryonen (6 bzw. 8 cm) kam überall nur ein Amitosentypus vor, der gekenn-zeichnet war durch einen mehr oder weniger ovalen Kern, über dessen Mitte eine deutliche Teilungslinie lief (Typus 6 von WASSEE-MANN).

3. Der Kernmittelpunktabstand (PFUHL) in den durch diese Form der direkten Kernteilung gebildeten Zellen ist in der Kegel kleiner als der Durchmesser der gleichgrossen Zellkerne oder gleich demselben.

4. Die Meerschweinchenembryonen zeigten bezüglich der Amitosentypen ein abweichendes Verhalten. Am häufigsten kam der WASSERMANNsche Typus 6 vor. Daneben Hess sich aber auch der Typus 1 und 4 von WASSEEMANN nachweisen. In diesen Präparaten sieht man auch Amitosen, wo die beiden Kernhälften un-gleich stark gefärbt sind.

5. Ein amitotisch in drei geteilter Kern und eine Zelle mit zwei in Amitose befindlichen Kernen wurden bei einer erwachsenen Maus bzw. einem erwachsenen Meerschweinchen nach-gewiesen.

6. Die Zahl der Amitosen und der zweikernigen Zellen in den verschiedenen Entwicklungsstufen war bei den drei untersuchten Tierarten verschieden:

Katze: Amitosen äusserst selten sowohl im embryonalen als auch im postnatalen Mundhöhlenepithel.

Maus: Amitosen selten in den Embryonalstadien und bei neuge-borenen Tieren, zahlreich bei den voll entwickelten Tieren.

Meerschweinchen: Amitosen kommen haufig vor in den Embryonalstadien und sind zahlreich bei den voll entwickelten Tieren.

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Published

1940-01-01